Prof. Dr. Klaus Dörre

Liebe Besucherin, lieber Besucher, willkommen auf meiner persönlichen Homepage! Ich freue mich über Ihr Interesse. Auf dieser Homepage kommentiere ich gelegentlich gesellschaftliche und politische Ereignisse. Sie erfahren etwas über meine Vorträge und Diskussionen außerhalb der Universität. Außerdem können Sie den ein oder anderen Vortrag herunterladen. Ich stelle Ihnen neue Veröffentlichungen vor und freue mich über Kommentare und Anmerkungen. Zudem werden Ihnen die jeweils neuesten Ausgaben des Berliner Journal für Soziologie und des Global Dialogue vorgestellt. Selbstverständlich erfahren Sie auch etwas über das Programm der KD-Radioshow, Playlist eingeschlossen. Viel Spaß beim Lesen! Ihr Klaus Dörre

KD-Radioshow am 3. Februar 2026: Umkämpfte Transformation – am Ende der grünen Welle?

RADIO OKJ – Das Bürgerradio für Jena und UmgebungLiebe Hörer:innen, heute, am 3.2.2026, läuft von 19-20 Uhr eine Wiederholung der KD-Radioshow zum Thema »Umkämpfte Transformation – am Ende der grünen Welle?«.

Thema: Umkämpfte Transformation – am Ende der grünen Welle?  

Außerdem mit dabei sind: Lucio Battisti; Brigitte Bardot & Serge Gaisburg; Till Brönner; Grégoire Chamayou, The Dubrovniks, Bill Evans; Yasmin Fahimi, John Fogerty; The Fontaines, The Gun Club; Herman Heller; Curtis Harding; The Hives, Nils Petter Molvaer, Mikis Theodorakis, Maria Dimitriadou & Antonis Kaloyannis; der Radio-Katze und vielen anderen…

Am Mikrofon: KD, Technik: Die Radio-Katze. Soziologin des Monats: Anna M.

Durch den Einsatz von rund 250 Milliarden US-Dollar an Fördermitteln könnten auf äußerst kosteneffiziente Weise bis zu 37 Millionen naturfreundliche Arbeitsplätze entstehen. Deshalb dürfe die Umweltsanierung „nicht als Kostenfaktor betrachtet werden, sondern als eine Investition, die Wirtschaftsaktivität und Beschäftigungsmöglichkeiten schafft“, hatten die Sprecher des Weltwirtschaftsforum 2020 verkündet. Ein halbes Jahrzehnt später ist das alles vergessen. „Ende der Grünen Welle“, titelt die WirtschaftsWoche. Die Transformation der Industrie stehe auf der Kippe. Anlass bietet ein Brief von Betriebsräten an Kanzler Merz, der die Industrie in der „schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg“ wähnt. Politische Versprechungen eines grünen Wirtschaftswunders hätten sich als „Schall und Rauch“ erwiesen, noch nie seien „so viele gute Arbeitsplätze bedroht“ gewesen wie heute. Solche Stimmen signalisieren, dass der Traum vom grünen Wirtschaftswunder vorerst zerplatzt ist. Was sind die Gründe? Droht nun die Restauration eines fossilen Kapitalismus, der die Klimakatastrophe weiter anheizt? Was kann Soziologie tun? Müssen wir uns in neuer Bescheidenheit üben oder gibt es Alternativen?

»Kapitalismus und Ökologie«

Das ist der Themenschwerpunkt von A propos, einer deutsch-französischen Zeitschrift, die in ihrer zweiten Ausgabe erschienen ist. Darin  findet sich ein Interview, das die geschätzte Kollegin Bénédicte Zimmermann mit mir gemacht hat. Sie bringt mich mit der französischen Soziologin Dominique Méda ins Gespräch. Frédéric Graber, Antonin Pottier und Bénédicte Zimmermann ist eine wirklich großartige Ausgabe der Zeitschrift gelungen, die Sie hier kostenlos herunter laden können.

Progressive Arbeiter:innen

Sozialismus ZeitschriftEs gibt sie tatsächlich: Linke Arbeiterinnen und Arbeiter, die sich dem Rechtsruck widersetzen! In einem Beitrag für die Zeitschrift Sozialismus plädiere ich für einen Perspektivwechsel in der »Faschisierungs«-Debatte. Der Artikel kann als Leseprobe hier vollständig herunter geladen werden.

Der Souverän arbeitet!

Als PDF-Datei im Download beziehenIch habe ein Buch des Frankfurter Philosophen Axel Honneth gewählt, um bei Jahresauftakt des DGB Kassel über »Demokratie von unten« zu sprechen. Meine Rede finden Sie hier.

Wahlkampf im Autoland

Redaktionsnetzwerk DeutschlandVor dem Werkstor von Mercedes in Sindelfingen habe die AfD »ein Heimspiel«,  berichtet der Journalist  Jan Sternberg für das Redaktions- Netzwerk Deutschland (RND). Der Bericht belegt einmal mehr: Der Einfluss der extremen Rechten in den Betrieben ist auch im Westen ein Problem. Den Zugang zu der sehr reflektierten Reportage finden sie hier.

Sozialismus von unten!

Sozialismus von unten?MEHRING1Im Blog MEHRING1 rezensiert Herbert Klemisch das gleichnamige Buch. Sein Resümee: »Die dargestellte Fülle der Beispiele für die Entfaltung einer Gegenmacht von unten ist lehrreich, gibt Anregungen und macht Mut.« Das freut die Autor:innen und Herausgeber:innen sehr!

Wirtschaftskrise

Als PDF-Datei im Download beziehenEin lesenswertes Schwerpunktheft der Zeitschrift »Arbeit« beschäftigt sich mit dem Umbau des deutschen und europäischen des Industriemodells. Mein Essay »Dynamiken und Grenzen industrieller Transformation. Ende der grünen Welle?« kann nun aus dem Netz herunter geladen werden. Glückwunsch an das Herausgeberteam für eine wichtige Intervention in die arbeitspolitische Debatte!

Umkämpfte Freiheit

Neue Gesellschaft/Frankfurter HefteDie Zeitschrift »Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte« beschäftigt sich in ihrer neuen Ausgabe mit dem großen Thema »Freiheit«. Ich plädiere für ein positives Freiheitsverständnis und verbinde das mit der Idee eines ökologischen Sozialstaats, der Grundbedürfnisse und living costs absichert. Der Artikel ist noch nicht in vollem Umfang freigeschaltet, einen Leseeindruck können Sie sich jedoch schon jetzt hier verschaffen.

Stein im Brett

ndBei den Beschäftigten der Autoindustrie ist die IG Metall nach wie vor eine Macht, berichtet das Neue Deutschland in einem Artikel von  Sarah Yolanda Koss.


Freie PresseIn der FreiePresse relativiert Jan-Dirk Franke solche Einschätzungen und sieht bei VW in Zwickau »so viel Konkurrenz für die IG Metall wie noch nie«.


Neue WestfälischeIn jedem Fall gilt, was Carsten Heil in den NW-Nachrichten feststellt: Die Gewerkschaften setzen sich gegen die AfD zur Wehr – auch, aber nicht nur, in NRW.

Gewerkschaften unter Druck

Neue Osnabrücker ZeitungBei den Betriebsratswahlen droht Gefahr von rechts, argumentiert der Journalist Leon Gruppe in der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ). Er zeigt aber auch: Die demokratischen Gewerkschaften können der extremen Rechten etwas entgegen setzen. Hier kann der Artikel nachgelesen werden.