Prof. Dr. Klaus Dörre

Liebe Besucherin, lieber Besucher, willkommen auf meiner persönlichen Homepage! Ich freue mich über Ihr Interesse. Auf dieser Homepage kommentiere ich gelegentlich gesellschaftliche und politische Ereignisse. Sie erfahren etwas über meine Vorträge und Diskussionen außerhalb der Universität. Außerdem können Sie den ein oder anderen Vortrag herunterladen. Ich stelle Ihnen neue Veröffentlichungen vor und freue mich über Kommentare und Anmerkungen. Zudem werden Ihnen die jeweils neuesten Ausgaben des Berliner Journal für Soziologie und des Global Dialogue vorgestellt. Selbstverständlich erfahren Sie auch etwas über das Programm der KD-Radioshow, Playlist eingeschlossen. Viel Spaß beim Lesen! Ihr Klaus Dörre

KD-Radioshow am 3. März 2026: Es kann nur besser werden!?

RADIO OKJ – Das Bürgerradio für Jena und UmgebungLiebe Hörer:innen, am 3.3.2026 (19-20 Uhr) und am 8.3.2026 (13-14 Uhr) läuft angesichts der Weltlage die KD-Radioshow zum Thema »Es kann nur besser werden!?«.

Was bringt uns zu dieser Annahme? Momente wie diese hier: Die Vereidigung von Zohran Mamdani als Bürgermeister von New York und Lucy Dacus, die dort Bread and Roses gesungen hat.

Außerdem mit dabei sind:
Amyl and The Sniffers, Duo Uwe, Antonio Gramsci, Rogér Fakhr, Dave Holland & John Scofield, Imany, Lucy Dacus, Cock Sparrer, die geheimnisvolle Anna M., Tocotronic, Donald Trump, Wetleg und viele andere…

Am Mikrofon: KD
Thema: Es kann nur besser werden!?
Soziologe des Monats: Antonio Gramsci
Technik: Die Radio-Katze

»Viele Gewerkschafter stehen unter Druck von ihrer Basis«

Les Echos[23.2.2026] »Wie die extreme Rechte die Autokrise ausnutzen will, um in deutschen Fabriken zu gewinnen.« So lautet die Dachzeile eines Artikels in Les Échos. Es handelt sich um die täglich erscheinende Finanzzeitung mit der größten Auflage im französischsprachigen Raum. Den Artikel finden Sie hier.

Heimatliebe

Freie Presse[21.2.2026] Für einige Linke fängt der Faschismus beim Heimatbegriff an. Kurt Tucholsky und Ernst Bloch wussten es besser. Heimat ist ein Sehnsuchtsort, den es nirgendwo gibt. Das klingt in einem Artikel an, der sich mit der Auto- und Zulieferindustrie Südwestsachsens beschäftigt und sich dabei auf Forschungsergebnisse meines Teams beruft. Heimat steht für die Suche nach Sicherheit und authentischen  Sozialbeziehungen, die man im Unternehmen kaum noch findet. Den Artikel, der im Freien Wort erschienen  ist, können Sie hier (Bezahlschranke) nachlesen.

Scheinriese Zentrum

Die Wirtschaftspresse liebt rechte Arbeiter. Das belegt einmal mehr ein Artikel im Handelsblatt vom 13. Februar 2026, in welchem ich in problematischer Weise zitiert werde. Der Artikel ist so angelegt, dass aus der rechtsextremen Pseudogewerkschaft Zentrum ein politischer Riese wird. Gleich zwei Ministerpräsidenten und Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir werden ins Feld geführt, um vor rechten Betriebsratslisten zu warnen. So macht man den Scheinriesen Zentrum zu einem Monster und stimuliert unzufriedene Arbeiter:innen, sich des Scheinriesen zu bedienen. Fast scheint es, als wolle die Wirtschaftspresse der rechten Pseudogewerkschaft eine große Öffentlichkeit verschaffen. Das ist schade, den gerade das Handelsblatt hat sich in der jüngeren Vergangenheit durch eine sachliche Berichterstattung ausgezeichnet. Selbstverständlich muss man die Attacken von Rechtsaußen ernst nehmen. Das eigentliche Problem ist aber nicht das Zentrum, es sind Beschäftigte und auch Mandatsträger, die still und heimlich ihr Kreuz auf dem Wahlzettel bei der AfD machen, im Betrieb aber schweigen. Den Handelsblatt-Artikel können Sie hier nachlesen.

Die Arbeiterklasse auf dem Weg nach rechtsaußen?

Südwest PresseSo lautete das Thema einer öffentlichen Veranstaltung im Rahmen des Musikwinters im Bilderhaus Gschwend. Die Veranstalter freuten sich über einen ausverkauften Saal. In sehr angenehmer Atmosphäre durfte ich vortragen und diskutieren. Deutlich wurde: Die Sorge um die Demokratie ist allgegenwärtig und treibt Menschen zum Engagement. Das macht Hoffnung – trotz düsterer Zeiten. Einen Bericht zur Veranstaltung finden Sie in der Südwest-Presse.

Arbeiten wir zu wenig?

SWRDie Sendung zu dieser Frage können sie im SWR1-Leute-Podcast verfolgen. Die Frage kautete »Hat Deutschland zu wenig Motivation zum Arbeiten und zu viel „Lifestyle Teilzeit“?«

AfD und Zentrum

Süddeutsche ZeitungÜber die Zusammenarbeit von AfD und der rechtsextremen Pseudogewerkschaft »Zentrum« berichtet die Süddeutsche Zeitung am 8. Februar 2026.

Faule Deutsche?

ARDSWRDie sogenannte Lifestyle-Teilzeit war Thema einer Sendung von SWR1 Leute. Im Gespräch mit Dr. Nabil Atassi hatte ich die Möglichkeit, mich zu Umbrüchen in der Arbeitswelt und den sozialen Folgen zu äußern. Die Sendung können Sie in der ARD-Mediathek anschauen oder beim SWR nachhören.

KD-Radioshow am 3. Februar 2026: Umkämpfte Transformation – am Ende der grünen Welle?

RADIO OKJ – Das Bürgerradio für Jena und UmgebungLiebe Hörer:innen, heute, am 3.2.2026, läuft von 19-20 Uhr eine Wiederholung der KD-Radioshow zum Thema »Umkämpfte Transformation – am Ende der grünen Welle?«.

Thema: Umkämpfte Transformation – am Ende der grünen Welle?  

Außerdem mit dabei sind: Lucio Battisti; Brigitte Bardot & Serge Gaisburg; Till Brönner; Grégoire Chamayou, The Dubrovniks, Bill Evans; Yasmin Fahimi, John Fogerty; The Fontaines, The Gun Club; Herman Heller; Curtis Harding; The Hives, Nils Petter Molvaer, Mikis Theodorakis, Maria Dimitriadou & Antonis Kaloyannis; der Radio-Katze und vielen anderen…

Am Mikrofon: KD, Technik: Die Radio-Katze. Soziologin des Monats: Anna M.

Durch den Einsatz von rund 250 Milliarden US-Dollar an Fördermitteln könnten auf äußerst kosteneffiziente Weise bis zu 37 Millionen naturfreundliche Arbeitsplätze entstehen. Deshalb dürfe die Umweltsanierung „nicht als Kostenfaktor betrachtet werden, sondern als eine Investition, die Wirtschaftsaktivität und Beschäftigungsmöglichkeiten schafft“, hatten die Sprecher des Weltwirtschaftsforum 2020 verkündet. Ein halbes Jahrzehnt später ist das alles vergessen. „Ende der Grünen Welle“, titelt die WirtschaftsWoche. Die Transformation der Industrie stehe auf der Kippe. Anlass bietet ein Brief von Betriebsräten an Kanzler Merz, der die Industrie in der „schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg“ wähnt. Politische Versprechungen eines grünen Wirtschaftswunders hätten sich als „Schall und Rauch“ erwiesen, noch nie seien „so viele gute Arbeitsplätze bedroht“ gewesen wie heute. Solche Stimmen signalisieren, dass der Traum vom grünen Wirtschaftswunder vorerst zerplatzt ist. Was sind die Gründe? Droht nun die Restauration eines fossilen Kapitalismus, der die Klimakatastrophe weiter anheizt? Was kann Soziologie tun? Müssen wir uns in neuer Bescheidenheit üben oder gibt es Alternativen?