Prof. Dr. Klaus Dörre

Liebe Besucherin, lieber Besucher, willkommen auf meiner persönlichen Homepage! Ich freue mich über Ihr Interesse. Auf dieser Homepage kommentiere ich gelegentlich gesellschaftliche und politische Ereignisse. Sie erfahren etwas über meine Vorträge und Diskussionen außerhalb der Universität. Außerdem können Sie den ein oder anderen Vortrag herunterladen. Ich stelle Ihnen neue Veröffentlichungen vor und freue mich über Kommentare und Anmerkungen. Zudem werden Ihnen die jeweils neuesten Ausgaben des Berliner Journal für Soziologie und des Global Dialogue vorgestellt. Selbstverständlich erfahren Sie auch etwas über das Programm der KD-Radioshow, Playlist eingeschlossen. Viel Spaß beim Lesen! Ihr Klaus Dörre

Class versus climate?

Berliner Journal für SoziologieOur article on transformation conflicts in the automotive industry has now been published in English in the »Journal of Contemporary Central and Eastern Europe«. You can download the article from the web. You can find the German version in the Berliner Journal für Soziologie.

Angst vor schlechter Behandlung

Der SPIEGELIn einer Kolumne für den SPIEGEL schreibt die Autorin und Schauspielerin Samira El Ouassil: »Die Angst davor, schlechter behandelt zu werden, ist viel wirksamer als jeder Faktencheck. Jede angebliche Bevorteilung wird als Angriff auf die eigene Existenz empfunden. Es braucht eine Erzählung der Selbstwirksamkeit.« Die klugen Überlegungen dazu können Sie an dieser Stelle nachlesen…

What´s left?

junge WeltDer renommierte Journalist Claus-Jürgen Göpfert, der mich zuvor für die Frankfurter Rundschau interviewt hatte, berichtet über meine Abschiedsvorlesung. Den Artikel aus der jw können Sie hier nachlesen.

Viele Arbeiter wählen AfD,
die Mehrheit aber nicht!

Hessische/Niedersächsische AllgemeineWarum Arbeiter die AfD für eine Denkzettel-Wahl nutzen und Stimmen für eine Rolle rückwärts bei der E-Mobilität nicht nur ein industriepolitisches Desaster, sondern auch ein gefundenes Fressen für die radikale Rechte sind, erläutere ich in einem Gespräch mit dem Journalisten Matthias Lohr. Das HNA-Interview können Sie hier nachlesen.

Free Karl!

Frankfurter RundschauWarum Jena nicht »dunkeldeutsch« ist und weshalb ein gewisser Karl Marx nicht in der Asservatenkammer verschimmeln sollte, begründet der bekannte Journalist Stephan Hebel in der Frankfurter Rundschau. Während meiner Abschiedsvorlesung hatte ich dazu einen Vorschlag gemacht. Hier können Sie die Kolumne nachlesen.

Danke, danke, danke!

Liebe Freundinnen und Freunde,

ausnahmsweise erlaube ich mir diese vertrauliche Anrede, denn Sie waren an einem Augenblick beteiligt, der für mich unvergesslich bleiben wird. Nach zahlreichen kurzfristigen Absagen hatte ich befürchtet, vor halbleerem Saal reden zu müssen. Doch dann war die alte Aula mit 500 Menschen zum Bersten gefüllt, zahlreiche Menschen kamen online hinzu. Das hat mich sehr, sehr berührt. Allergrößten Dank für dieses Erlebnis, auch für die vielen Geschenke und den wunderschönen Band zu Stationen aus meinem Leben! Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Es war einfach überwältigend!

Selbstverständlich gibt es zu »What´s left?« Diskussionsbedarf. Deshalb überlegen wir, den geplanten Workshop im Wintersemester nachzuholen. Wir werden Sie rechtzeitig informieren. Die Aufzeichnung und die schriftliche Langfassung der Vorlesung werden im August verfügbar sein. Und bitte vergessen Sie nicht: Wir sind viele und bis zu den »Schicksalswahlen« im September kann jede und jeder einzelne noch einiges bewirken!

Mit lieben Grüßen und noch immer tief bewegt, Ihr Klaus Dörre

Abschiedsvorlesung am 27. Juni 2024

WHAT’S LEFT? fragten sich Intellektuelle zu Beginn der 1990er Jahre. Die damals wahrscheinliche Prognose, der Linken drohe ein Marsch in die Bedeutungslosigkeit, wurde während der Folgejahre praktisch widerlegt. Er beginne zu glauben, dass die Linke recht habe, notierte Frank Schirrmacher, die globale Finanz- und die Euro-Krise vor Augen, zu Beginn der 2010er Jahre in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Mittlerweile hat sich das Blatt erneut gewendet. Die politische Linke befindet sich im freien Fall. Selbst Liberale und Konservative sorgen sich um ihre potenziellen Gegner, denn ohne eine handlungsfähige Linke werden auch die eigenen politischen Konturen unscharf. Weil die Krise aller linken Strömungen eine existentielle ist, müssen Grundfragen neu beantwortet werden: Was ist links? Kann es eine Linke für das 21. Jahrhundert geben? Wer ist diese Linke, was kann sie erreichen?

Mit diesen Fragen befasst sich meine Abschiedsvorlesung, mit der ich meine zwanzigjährige Lehr- und Forschungstätigkeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena beende. Ohne Mut zu konkreter Utopie, so meine in Anlehnung an den italienischen Intellektuellen Norberto Bobbio formulierte These, kann die Linke nicht links sein, denn sie wäre von der Rechten nicht zu unterscheiden. Sobald sie Macht ausübt, muss die Linke jedoch erkennen, dass ihr utopisches Projekt niemals realisierbar ist. Sofern sie diesen Widerspruch produktiv bewältigt, wird eine Linke für das 21. Jahrhundert neu entstehen.

Die Vorlesung findet auf Deutsch statt und wird ins Englische übersetzt. Beide Tonspuren werden gestreamt. Den Link zum Live-Stream in deutscher Sprache finden Sie hier, in englischer Sprache hier.

Arbeit und Klasse wieder zum Thema machen!

Frankfurter RundschauDas ist die Botschaft eines Interviews, das der renommierte Journalist und Buchautor Claus-Jürgen Göpfert mit mir geführt hat. Fragen und Antworten können sie hier nachlesen. Das Interview ist anlässlich meiner Abschiedsvorlesung am 27. Juni (Mausklick auf »What's left?«) erschienen, an der Sie auch online teilnehmen können. Hier ist der Link.

Köpfe hoch statt Opferrolle!

Mitteldeutsche ZeitungEine Konferenz in Magdeburg, veranstaltet vom Kollegen Prof. Matthias Quent, beschäftigt sich mit emanzipatorischen Wegen aus der Krise. Ich habe der Mitteldeutschen Zeitung vorab ein Interview gegeben, das Sie hier nachlesen können.