Dörre contra Fahimi?

[3.3.2026] Das Handelsblatt berichtet – diesmal differenzierter – über die rechte Listen bei den laufenden Betriebsratswahlen und den Einfluss der AfD. Allerdings werde ich mit einem Zitat in einen direkten Gegensatz zur DGB-Vorsitzenden Fahimi gebracht. Säßen wir gemeinsam in einer Diskussionsrunde, würde sich das rasch relativieren. Wo starke Betriebsräte und Gewerkschaften agieren, haben es Rechtsextreme schwer. Wahr ist aber auch: Schon jetzt finden sich in Betriebsräten und unter Vertrauensleuten Menschen, für die gilt: Im Betrieb mit Betriebsrat und Gewerkschaft, in der Politik mit der AfD. Die demokratischen Gewerkschaften sind allerdings die einzige demokratische Organisation, die solche Arbeiter:innen noch erreichen können. Gewerkschafts-Bashing ist deshalb nicht angesagt! Statt dessen muss es, wie eine DPA-Meldung mich zurecht zitiert, darum gehen, diejenigen in der Arbeitswelt zu stützen, die sich dem Rechtsruck widersetzen. Außerdem wäre zu fragen: Wo sind eigentlich die CEOs und Unternehmensvorstände, die sich klar gegen die AfD und ihre Vorfeldorganisationen positionieren? In der Wirtschaftspresse ist darüber wenig zu lesen. Den Handelsblatt-Artikel finden Sie hier. Die sehr gute DPA-Meldung, die in der überregionalen Presse veröffentlicht wurde, kann an dieser Stelle (SZ) nachgelesen werden.