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Bei den Betriebsratswahlen 2026 ist es der extremen Rechten offenbar kaum gelungen, spektakuläre Zugewinne zu erzielen. Sieht man vom Mercedes-Werk Untertürkheim ab, ist es nach bis jetzt vorliegend Ergebnisse nirgendwo gelungen, Arbeiter-Stimmen für die AfD in Zustimmung zu rechtsextremen Betriebsratslisten umzumünzen. Mandatsgewinne, die es gibt, bleiben überschaubar. Das ändert nichts daran, dass in Teilen der medialen Öffentlichkeit vor allem von wachsendem Einfluss der AfD in den Betrieben die Rede ist. Meine vorläufige Einschätzung der Betriebsratsratswahlen finden Sie gut dokumentiert in einem Artikel der Journalisten Marie Illner aus der Redaktion von web.de. Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen äußere ich mich zum Wahlergebnis bei VW Kassel-Baunatal. Dort haben sich Betriebsrat und Vertrauensleutekörper sehr klar gegen die AfD positioniert. Gegenüber dem Handelsblatt habe ich mich zu den Trends bei den bisher bekannten Wahlergebnissen geäußert. Liest man die Artikel nacheinander, ergibt sich ein Bild, das die Mär vom unaufhaltsamen Aufstieg der extremen Rechten in der Arbeitswelt korrigiert. Gleichwohl: Eine Strategiedebatte der Gewerkschaften ist zwingend nötig!